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Aktuelles
Symposium „Demand Side Management (DSM) in Deutschland
- Potenziale und Märkte“ an der HAW
Hamburg
10.11.2009
Abschlusssymposium des Forschungsprojekts INSEL
im Rahmen der 4.
Woche der Energie der HAW Hamburg
Das Symposium „Demand Side Management in Deutschland -
Potenziale und Märkte“ soll den Stand von Forschung und Entwicklung bei der
Nutzung und Markteinbindung von „Negawatts“ (Amory Lovins) reflektieren und das
Potenzial dieser bisher kaum genutzten Ressource beleuchten. Vertreter von EWE
und EnBW, sowie des Fraunhofer ISI, des Fraunhofer IWES (Kassel), der FH Köln,
der HAW Hamburg und der Fa. Kellendonk präsentieren und diskutieren aktuelle
Forschungsergebnisse sowie Projekt- und Marktstrategien am 10.11.2009 in
Hamburg.
DSM für mehr Markteffizienz
Effiziente Märkte zeichnen sich durch intensive Interaktion
zwischen Nachfrage und Angebot aus. Im liberalisierten Strommarkt hat sich ein
solcher Austausch bisher jedoch kaum eingestellt. Derzeit wird der jeweils bestehende
Strombedarf nur durch das Management der Erzeugerseite gedeckt. Dies führt zu
einem weitgehend ineffizienten Markt, in dem die erheblichen Potenziale einer
flexiblen Anpassung der Stromnachfrage (Demand Side) an das vorhandene Stromangebot
ungenutzt bleiben.
Wird DSM ab 2010 Pflicht?
Demand Side Management birgt eine Reihe von Strategien, die Stromnachfrageseite zu flexibilisieren und verlagerbare Lasten für Preissignale zu sensibilisieren. Dies hat auch der Gesetzgeber erkannt. In der aktuellen Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes wurde daher festgelegt, dass bis Ende 2010 alle Stromversorger ihren Endkunden lastvariable oder tageszeitabhängige Tarife anbieten müssen. Die damit angeschobene Flexibilisierung der Nachfrageseite ist insbesondere bei immer mehr regenerativer und dezentraler Stromerzeugung von zunehmender Bedeutung und bietet effektive Möglichkeiten zur Erbringung der notwendigen Systemdienstleistungen.
Weitere Informationen:
>> Einladung zum Herunterladen
>> Link zur Woche der Energie an der HAW Hamburg